Hallo liebe Leserinnen und Leser,

immer wieder hört man den Begriff „Compliance“ – nur was das genau ist, wissen wenige.
Dabei ist der Begriff aktuell so im Kommen und wir haben sogar eine eigene Abteilung, die so heißt.
Ich selbst hatte, so muss ich gestehen, kurz bevor ich in der Abteilung eingesetzt wurde überhaupt keinen Schimmer, Wikipedia-Crashkurs und go.. aber ist das alles? Ein kleiner Einblick bei uns im Haus:

Mittwoch acht Uhr verlasse ich das Haus. In die Compliance-Abteilung geht es jetzt und für die nächsten sechs Wochen, also ab zur Marienstraße. Da ich ja mitten im Semester stecke, kann ich ja leider immer nur mittwochs in die Bank, demnach streckt sich ein solcher Einsatz gerne über einen Monat hinweg.

Ich werde auch schon erwartet, der Bereichsleiter Herr Schnittker gibt mir eine kurze Einführung, was die nächsten Wochen geplant ist, welche Bereiche abgedeckt werden. Für mich gab es nun also gleich mehrere Anlaufstellen. Begonnen habe ich bei Mareike Huxoll, sie hat mir einen Einblick in das Thema Projekt- und Informationsmanagement gewährt und ich konnte im Rahmen einer kleinen Maßnahme auch selbst mitarbeiten.

In den folgenden Mittwochen kam ich noch mal zu ihr für das Thema IT-Sicherheit, ebenso lernte ich aber auch die Tätigkeitsbereiche von Frau Schniering, Herrn Bulmahn, Herrn Emme und Herrn Schnittker kennen welche innerhalb einer Abteilung unterschiedlicher nicht sein könnten, wobei alle eine Sache gemeinsam haben: Es geht um die Einhaltung von Richtlinien, Regeln und Gesetzen, welche auf die Bank zutreffen. Das beginnt beim Datenschutz und geht nach Wertpapier auch noch weiter, ein weites und komplexes Aufgabenfeld in einer Abteilung, die für jedes Unternehmen wichtig ist.

Während meiner Zeit dort konnte ich mir nur einen kleinen Überblick verschaffen, durfte Vorschläge für interne Abläufe erstellen, um sie im Nachhinein zu besprechen und um ein Gefühl dafür zu bekommen, an was man zum Beispiel alles denken muss. Wann anders habe ich mir wiederum interne Prüfverfahren von der GAD ansehen dürfen, wo sie wie Sicherheitschecks machen und wie diese ausgefallen sind, um sie anschließend auszuwerten und Schlüsse daraus zu ziehen, die man auf unser Haus anwenden kann.

In Summe war der Einsatz dort sehr gelungen und hat mir Spaß gemacht, und mir ist klargeworden, was sich hinter dem Begriff Compliance überhaupt verbirgt und was das für unsere Bank und den Mitarbeiter bedeutet. Compliance bedeutet nichts anderes als die Einhaltung von rechtlichen Regelungen, Vorgaben und Gesetzen, eigentlich selbstverständlich und nichts Neues. Und dass die Verantwortung für diese Einhaltung beim Vorstand und allen Mitarbeitern liegt (was in der Vergangenheit leider nicht immer und überall der Fall war – siehe Bankenkrise).

Ich bedanke mich beim Team für die Betreuung,

viele Grüße,

Falk Döring