Muss ich als Bänkerin oder Bänker ein Mathegenie sein? Ist meine Mathenote zu schlecht für den Beruf? Muss ich den ganzen Tag nur Zinsen berechnen?

Diese ganzen Fragen gingen mir durch den Kopf, als ich mich als Bankkauffrau bewerben wollte. Um Dir etwas die Angst zu nehmen, erzähle ich etwas dazu 😊.

Zum Glück spielen Integralrechnung, Funktionen umstellen, Geometrie usw. keine Rolle mehr. Themen, die uns in der Schule den letzten Nerv geraubt haben, sind Geschichte!

Natürlich können wir uns Mathe aus dem Beruf nicht ganz wegdenken, Grundrechenarten und Prozentrechnung sollten beherrscht werden, da wir täglich mit Geld zu tun haben.

In der Berufsschule behandeln wir jedoch Themen wie Konten abrechnen oder Buchen in einer Bilanz, aber hierbei wird uns unter die Arme gegriffen. Falls die ganzen Themen uns doch Bauchschmerzen bereiten sollten und wir es in der Berufsschule nicht verstehen, dürfen wir auch gerne im Betrieb nach Hilfe fragen. Keiner lässt uns mit unseren offenen Fragen dann im Regen stehen 😊.

Aus diesen Gründen sollte Mathe Dich auf keinen Fall abschrecken! Zu dem Beruf des Bankkaufmanns oder der Bankkauffrau gehört noch viel mehr dazu als nur Rechnen. Es kommt mehr darauf an, dass Dir der Kundenkontakt gefällt und, dass Du hilfsbereit bist.

Da Du täglich mit Kunden zu tun hast, ist es sehr hilfreich, wenn Du eine aufgeschlossene und freundliche Persönlichkeit hast. Diese ganzen Fähigkeiten darfst Du dann, egal ob am Schalter oder in der Beratung, positiv umsetzten 😉.

Um es nochmal zusammenzufassen:

Natürlich ist Mathe wichtig für unseren Beruf, dennoch sind andere Fähigkeiten auch wichtig.

Aus diesem Grund verlangt keiner von Dir eine 1 in Mathe 😊.

 

Liebe Grüße

Melissa Voth